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Vor sieben Jahren begann unsere erste Zusammenarbeit bei kirchlichen Großveranstaltungen, wo Thaddäus als Technikhelfer dabei war. Es ist begeisternd zu sehen, was jetzt nach drei Jahren Ausbildung in Hamburg aus ihm geworden ist.«

 (Johannes, PM Dresden Leiter Lager & Logistik)

Thaddäus hat vor Kurzem seine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik bei PM in Hamburg abgeschlossen. Nun gehört er zum neuen Kernteam in der Gläsernen Manufaktur Dresden für den Bereich Betrieb-Wartung-Service der Medientechnik.

 

Was wolltest du als Kind werden?

Nach den Klassikern wie Feuerwehrmann und Polizist ging’s auch schon ziemlich schnell in die Richtung Technik. Mit elf oder sowas habe ich durch Zufall mal bei einem Polterabend Movinglights über einen Laptop bedient. Und da war wahrscheinlich die große Liebe entfacht. Ich habe mich mit 14 das erste Mal aktiv mit Veranstaltungstechnik beschäftigt. Und gleichzeitig habe ich so um die achte, neunte Klasse festgestellt, dass ich nicht unbedingt studieren möchte, weil mir das nicht liegt. Und das hat beides gut zueinander gepasst. Und damit war im Prinzip in der zehnten Klasse ungefähr der Wunsch geschmiedet, dass ich diese Ausbildung machen möchte, was ich dann nach dem Abi ja auch gemacht habe.

 

Wann hast du zum ersten Mal von PM gehört?

Das war so 2015 ungefähr als ich angefangen habe mich mit dem Wunsch nach dieser Ausbildung zu beschäftigen. Über zwei Techniker, mit denen ich schon einige Veranstaltungen im Bistum Dresden-Meißen gerockt hatte, habe ich von der Firma gehört. Und die beiden haben mir wertvolle Tipps gegeben und ein bisschen über PM erzählt und schlussendlich auch gesagt „Bewirb dich mal dort. Die sind cool.“

Was hat dich dann dazu bewogen bei PM anzufangen?

Ich habe mich da beworben und noch in drei Theatern. Und die Theater wollten mich nicht haben, was aber auf Gegenseitigkeit beruhte, weil ich viel erzählt habe, dass ich Ton ganz toll finde und Rock’n’Roll und Festivals. Und das hatte mit Theater nicht so viel zu tun. Und dann habe ich aber bei PM Lüneburg und später Hamburg den Platz bekommen.

 

Wie würdest du jetzt deine Position als Techniker in der Gläsernen Manufaktur beschreiben? Was sind deine Aufgaben?

Wir halten die Inszenierungen am Laufen und somit sozusagen den Regelbetrieb. Das sind zum einen einfach Autos, die wir ordentlich beleuchten. Zum anderen sind es Monitore auf denen Videoschleifen laufen. Die größte Inszenierung ist die Fahrzeugübergabe, wo wir eine Breitbildprojektion mit sechs Projektoren und ein bisschen Beschallung haben, gesteuert über eine Mediensteuerung. Und da müssen wir schnell reagieren, wenn da was nicht läuft. Aber üblicherweise funktioniert diese größte Inszenierung problemlos. Und wir werden an der bestehenden Anlage auch gleichzeitig sehr viel optimieren, neu umsetzen und verbessern.

Wie groß ist dein Team?

Wir sind drei Leute im Kernteam. Wir sind da auf Augenhöhe. Und je nach Bedarf kommen noch Leute dazu aus der Niederlassung oder auch andere Techniker.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Fotografieren. Mich mit Freunden treffen. Vielleicht ein Bierchen trinken. Musik hören. Sehr viel Musik hören. Und am liebsten dabei fotografieren.

Was war deine bisher wertvollste Lektion bei PM?

Da gab’s viele. Die wichtigste war vielleicht, dass man, wenn man mal ‘was verbockt hat, sich nicht auf den Boden setzt und weint, sondern sagt: das war jetzt so, aber wir machen das jetzt besser.

Welchen Rat würdest du Berufseinsteigern geben?

Eigeninitiative zeigen. Kümmert euch, dass ihr etwas macht. Weil in der Ausbildung kriegt man ganz viel Wissen vermittelt, aber eben nur die Grundlagen. Deshalb gilt auch ein bißchen: von nichts, kommt nichts.

Was wünschst du dir für deine Zukunft bei PM?

Wieder Festivals irgendwann. Coole Festivals und große Konzerte. Und langfristig eine Rund-um-zufrieden-Anstellung mit den netten Kollegen und der vielseitigen und schönen Arbeit. Im Prinzip das was ich die letzten Jahre auch schon gemacht habe.

[das Interview wurde geführt im Juli 2021]