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Seit unserer gemeinsamen Ausbildung genieße ich Lasses positive Ausstrahlung und sein soziales Verständnis, was ihn zu einem effizienten Teamplayer macht!«

 (Stefan, PM Blue Fachkraft für Veranstaltungstechnik)

Lasse ist Fachkraft für Veranstaltungstechnik bei PM Blue. Seine dreijährige Ausbildung hatte er 2016 bei PM in Lüneburg angefangen und in Hamburg schließlich erfolgreich abgeschlossen. Anschließend wurde er fest angestellt.

 

Wann hast Du zum ersten Mal von PM gehört?

Das war schon relativ früh, schon in der Schulzeit. Denn da habe ich mich schon im kleineren Stil mit der Veranstaltungstechnik beschäftigt. Und da hat die Firma damals noch unter dem Namen Profi Musik die Installation in der Schule übernommen. Dementsprechend habe ich den Namen schon in meinen frühen Jugendjahren kennengelernt.

 

Was motiviert Dich bei Deiner Arbeit am meisten?

Ich bin immer gerne schon auf Veranstaltungen gewesen. Und wenn man da beruflich tätig sein kann, hat man natürlich Zugang zu vielen Veranstaltungen, wovon auch viele Veranstaltungen wirklich schön sind. Und ich mag das sehr gerne, wenn man die Arbeit, die man über so einen Tag mach am Ende begutachten kann und sehen kann: okay, wir haben irgendwie ’was Schönes erschaffen. Die Leute sind begeistert. Und alle sind glücklich. Das ist ein schönes Gefühl. Und kann man dann abends, wenn man alles geschafft hat, glücklich in den Feierabend starten, weil man irgendwie eine runde Sache abschließen konnte.

 

Und wie sieht dein Arbeitstag gewöhnlich aus?

Mein Arbeitstag ist immer sehr unterschiedlich. Veranstaltungen sind natürlich an verschiedenen Tagen, zu verschiedenen Uhrzeiten. Dementsprechend bin ich mal früh morgens unterwegs, oder bis spät in die Nacht, und natürlich auch an allen Wochentagen. Und da gibt es sehr verschiedene Bereiche, zum Beispiel Tätigkeiten im Lager, wo man die Produktion vorbereitet, oder im Büro sitzt, um die Produktion zu planen. Auf Veranstaltungen selber gibt es natürlich am Anfang immer den Aufbau, in der Mitte die Produktion und am Ende den Abbau. Und je nach dem wie die Produktion so geplant ist hat man entweder einen Tag oder mehrere Tage an einem Projekt zu tun. 

 

Was war bisher dein eindrucksvollstes Erlebnis bei PM?

Die eindrucksvollsten Erlebnisse sind die Festivals. Wenn man am Anfang aufbaut, dann kommt man so langsam in den Rhythmus rein wie das Festivalleben so hinter der Bühne abgeht. Und wenn dann die Konzerte beginnen, hat man schon das Gefühl, man lebt nicht den Alltag, sondern man schlüpft in das Festivalleben rein. Wie auch als Besucher ist man als Mitarbeiter irgendwie in einer ganz anderen Welt. Man erlebt viel. Und nach so einem Festival ist es fast schon ein bisschen melancholisch, wenn man abbaut und so ein neuer Lebensalltag schon wieder zu Ende ist. Und das finde ich immer sehr beeindruckend, wenn man merkt, wie schnell man sich doch in irgendwie eine neue Welt einlebt.

 

Was hast Du in deinem letzten Urlaub gemacht?

Da hatte ich Besuch von einem Freund aus Berlin. Der ist Pianist. Und mit dem habe ich ganz viel aufgenommen. Erst haben wir uns ein paar Tage Hamburg angeguckt. Und danach haben wir ein paar Lieder aufm Klavier aufgenommen, auch mit Geige. Und da haben wir eine richtig schöne Aufnahmenacht durchlebt. Das war auf jeden Fall interessant.

 

Was war deine bisher wertvollste Lektion bei PM?

Ich glaube, die wertvollste Lektion ist, das Leben kennenzulernen. Wenn ich überlege, wie ich vor der Ausbildung gedacht habe und wie ich dann gedacht habe. Ich fühlte mich viel näher an der Realität und verstand, was es eigentlich bedeutet, wenn man nicht mehr zur Schule geht, oder nicht mehr Sommerferien frei hat. Wenn man arbeitet, dann kriegt man vielmehr das Gefühl, was es eigentlich bedeutet, zu leben. Der Vergleich zwischen Arbeit und Freizeit, was Geld natürlich für ein Rolle spielt, was Zeit für eine Rolle spielt – da habe ich auf jeden Fall viel für mich herausfinden können.


Welchen Rat würdest Du Berufseinsteigern geben?

Immer mit Spaß an der Sache bleiben. Manchmal wird es anstrengend. Aber so Momente, wenn man auf der Bühne an der Seite steht und ins Publikum guckt, da hat man immer das Gefühl: cool, das was man macht, das bewegt Menschen. Und gerade, wenn es mal anstrengend ist: immer positive Energie behalten, weil man damit am Ende immer glücklich ist. Immer mit einem Lächeln voran gehen. Dann macht die Produktion eigentlich immer Spaß.

[das Interview wurde geführt im Februar 2020]