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An Kira schätze ich ihre Empathie und ihren Humor. Mit ihrer starken kommunikativen Kompetenz bekommt sie selbst die kurzfristigen personellen Anfragen super gemeistert und ist eine super Teamplayerin.«

 (Parastoo, PM Group Personalleiterin)

Kira ist Personaldisponentin bei PM Blue. Gelernt hat sie Immobilienkauffrau. Vor ihrer Zeit bei PM war sie festangestellt in einer Eventagentur als Projektleitung im gastronomischen Bereich. Dort hat sie viel Personaldisposition gemacht. Dann kam der Wunsch in die Veranstaltungstechnik zu gehen.


Wie bist du zu PM gekommen?

2017 über eine Facebook-Anzeige, die Blue Noise veröffentlich hatte. Die suchten damals eine Personal- und Ressourcendisponentin. Und daraufhin habe ich beworben, weil ich gerade einen Jobwechsel anstrebte.

 

Was wolltest du als Kind werden?

Reitlehrerin oder Tierärztin.

 

Wie sieht ein Arbeitstag für dich gewöhnlich aus?

Einen richtig gewöhnlichen Arbeitstag habe ich gar nicht. Also so sehr man auch denkt, dass der Büroalltag immer planbar ist, so unplanbar ist er am Ende dann doch. Ich glaube, die einzige Regelmäßigkeit, die ich bei mir im Arbeitsalltag finden kann, ist der morgendliche Gang zur Kaffeemaschine. Ansonsten lasse ich mich vom Tag überraschen.


Mit welchen anderen Abteilungen arbeitest du regelmäßig zusammen?

Eigentlich habe ich Schnittpunkte mit allen Abteilungen. Also sowohl mit der Buchhaltung, als auch mit der Materialdisposition, mit der Projektleitung und am Ende auch mit dem Lager. Ich glaube, es gibt keine Abteilung, die keine Berührungspunkte mit der Personaldispo hat.


Was motiviert dich an deiner Arbeit an meisten?

Wäre es überraschend, wenn ich sagen würde die Hunde im Büro? [lacht] Zum einen natürlich, dass kein Tag so richtig vorhersehbar ist. Dann dass wir in vielen Bereichen tätig sind, also sowohl in der Industrie als auch im Rock’n’Roll-Bereich und in der Arbeitnehmerüberlassung. Wir haben sehr unterschiedliche Kunden. Wir haben auch sehr unterschiedliche Kollegen. Was den Arbeitsalltag natürlich auch spannend macht. Also ich muss sagen, die Kollegen hier sind super. Und das zieht sich eigentlich bis in die Geschäftsführung.


Worin unterscheidet sich PM am meisten von den Firmen, bei denen du vorher tätig warst?

Wir haben wirklich flache Hierarchien. Und wir haben auch bei allen immer ein offenes Ohr. Das kann man so auch über unsere Geschäftsführung sagen. Ich finde das ziemlich untypisch. Hier ist jeder Mitarbeiter gleichwertig und auf Augenhöhe. Das ist völlig egal, welche Position man hier im Unternehmen hat. Ob man Azubi ist, ob man in der Projektleitung sitzt, ob man in der Buchhaltung sitzt oder eine Leitungsfunktion hat. Einen großen Teil trägt die Geschäftsführung dazu bei. Die nehmen sich wirklich viel Zeit und stehen sehr wohlwollend ihren Mitarbeitern gegenüber. Sie legen Wert darauf, dass es dem Mitarbeiter gut geht. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht stark im Fokus.

 

Was war dein schönstes Erlebnis in deiner Zeit bei PM?

Da gibt es eigentlich zwei Produktionen, die ich mir immer wieder vor Augen halte. Zum einen war es das Elbjazz im vergangenen Jahr, als wir spontan noch eine Nachtschicht in der Elphi machen durften, obwohl wir eigentlich am absoluten Limit unserer Kapazitäten waren. Und trotzdem hat sich ein Team zusammengefunden, größtenteils aus internen Mitarbeitern aus dem Büro, die dann in einer Nachtschicht nochmal eine Produktion auf die Beine gestellt haben, von der wir anfangs dachten: das werden wir nicht schaffen. Und als wir morgens um halb Acht die Elphi verlassen haben, waren wir doch alle irgendwie ganz glücklich und froh, dass wir das so gut geschafft haben. Und da hat sich wieder gezeigt, dass das Team einfach zusammen funktioniert.

Die andere Produktion war eine Guerilla-Marketing-Aktion im Rahmen des Reeperbahnfestivals. Felix Kummer, der Sänger von Kraftklub hat seine neue Single vorgestellt. Wir haben einen LKW ausgestattet mit einer großen PA und sind dann unangekündigt auf die Reeperbahn gefahren. Vor der Davidwache haben einen kurzen Stopp gemacht und das neue Musikvideo auf eine verplante Häuserwand projiziert. Der Künstler ist nach dem Video aufs Dach des LKWs gestiegen und hat noch ein kurzes Konzert gegeben. Und dann mussten wir das auch abbrechen, weil wir mal ganz kurz die komplette Reeperbahn da lahmgelegt haben.

 

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Reiten. In der Personaldispo bist du gefühlt rund um die Uhr für jeden erreichbar. Und wenn ich das mal nicht habe, dann brauche auch eine Auszeit. Und dann brauche ich auch nicht unbedingt viele Menschen und viel Kommunikation um mich rum. Dann reichen mir eigentlich meine Pferde.

 

Was wünschst du dir für deine Zukunft bei PM?

Ich hoffe, dass wir alle so im Team bleiben, dass wir uns natürlich vergrößern, und dass ich noch lange hier bin.

[das Interview wurde geführt im Februar 2020]