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Karl ist unerschütterlich mit seinem sonnigen Gemüt – er differenziert sehr effektiv zwischen den Möglichkeiten wohl überlegten Handelns für langfristige Prozesse und kurzfristig notwendigem „Das müssen wir JETZT lösen“.«

 (Philipp, PM Systemhaus Niederlassungsleiter Dresden)

Karl ist gelernte Fachkraft für Veranstaltungstechnik und seit 2015 Objektleiter bei PM Systemhaus für die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden. PM betreut dort seit der Eröffnung alle Veranstaltungen in und außerhalb der Manufaktur

 

Wie ist Dein beruflicher Werdegang?

Ich bin zur Veranstaltungstechnik gekommen wie viele über den schulischen Weg. Ich war in der Theatergruppe. Und da habe ich viel Technik gemacht. Später habe ich eine Mimenbühne betreut und war danach noch in zwei anderen Theatern, unter anderem in der Komödie in Dresden. Und irgendwann habe ich gemerkt, dass es eine Ausbildung gibt, die Fachkraft für Veranstaltungstechnik heißt. Und das habe dann bei einer Firma für Konferenztechnik in Dresden gelernt. Ich hatte die Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzt und dann dort als Projektleiter angefangen. Ein Jahr später habe ich dann von der Möglichkeit gehört, mich bei der Firma Profi Musik zu bewerben. Und die habe ich auch genutzt und die Stelle bekommen. Und seitdem bin ich für die Gläserne Manufaktur zuständig.


Was hat Dich dazu bewegt bei PM anzufangen?

Das war für mich in dem Moment herausfordernd, eine andere Position, ein anderes Umfeld. Das fand ich sehr attraktiv. Die Kollegen, die mir vorgestellt wurden, die fand ich schon sehr sympathisch. Und das erste Bild vom Team war cool. Das hat mich bewogen, den Schritt zu wagen. Raus aus der Komfortzone. Aber das muss man ja auch mal machen ab und zu im Leben. Ich hatte in der vorherigen Firma einen guten Stand. Ein beruflicher Wechsel ist da immer erstmal ein Wagnis. Aber ich habe es nicht bereut. Ich finde es sehr gut und sehr schön.


Was macht PM in der Gläsernen Manufaktur?

Wir betreuen die Veranstaltungen, die dort stattfinden. Das können ganz verschiedene sein, von der ganz kleinen bis zur großen, allumfassenden Veranstaltung. Meistens finden diese auf der größten Veranstaltungsfläche im Gebäude statt, der Orangerie. Dort haben wir vorhandene Technik, die wir nutzen und betreuen. Und wenn nötig stellen wir noch weiteres Material dazu. Ich bin hier zuständig für alles von Vor-Ort-Termine mit dem Kunden, mit der Agentur, mit VW über Angebotserstellung und Durchführung, bis hin zur Abrechnung. Das alles machen wir.

 

Wie sieht ein Arbeitstag für dich gewöhnlich aus?

Der normale Arbeitstag sieht so aus, dass ich ins Büro komme nach Radebeul und mich meistens erstmal mit unserem Niederlassungsleiter Philipp für den Tag abspreche. Und dann: Mails beantworten, easy Job bearbeiten, Rechnungen stellen und prüfen, Bestellungen, viel administrative Sachen. Ab und zu fängt mein Arbeitstag auch in der Gläsernen Manufaktur oder woanders an, weil ich auch noch als Lichttechniker und als Videotechniker einsetzbar bin und mich da selber auch sehr gerne einsetze.


Welches war Dein bisher erfolgreichstes Projekt bei PM?

Also da gibt es ziemlich viele Projekte in der Vergangenheit. Mir fallen zwei VW-interne Veranstaltungen ein. Produktionsmanagementkonferenz heißt die eine. Das ist eine relativ große konzernweite Veranstaltung, die hier in der Gläsernen Manufaktur zweimal stattgefunden hat. Das war sehr umfangreich und sehr intensiv für alle Beteiligten. Eine sehr schöne Veranstaltung hatten wir mit „Klassik Picknickt“, dem Open Air vor der Gläsernen Manufaktur mit der Staatskapelle Dresden. Da waren wir Allroundpartner für Licht, Ton und Videotechnik. Und da war ich auch selber eingesetzt. Das fand ich sehr cool.

 

Worin unterscheidet sich PM am meisten von der Firma, bei der Du vorher tätig warst.

Die Kommunikation ist bei PM sehr direkt. Wenn ich ein Problem habe, oder wenn ich eine Idee habe, was zum Beispiel Material oder allgemeine Veränderungen angeht, dann wird dem Gehör gegeben, relativ schnell oder direkt. Manchmal machen wir das schon intern hier am Standort. Aber das hat natürlich auch oft gruppenweit Folgen. Da können wir uns gut abstimmen. Das war in der anderen Firma nicht immer so gegeben. Ansonsten habe ich bei beiden Unternehmen die Kollegialität und das Team immer gut gefunden.


Wie verbringst Du deine Mittagspause?

Wir haben am Standort eine kleine Küche. Wir versuchen ab und zu hier mittags zu kochen. Das lohnt sich meistens, wenn mehrere da sind, nicht gerade alle im Urlaub, oder in der Berufsschule sind. Aber im letzten Jahr kam es häufiger vor, dass wir mittags gekocht haben. Ich koche auch gerne. Sieht man mir auch an. Und deswegen auch gern mal hier für fünf, sechs Personen. Das ist noch ein überschaubarer Bereich. Ansonsten fahren wir hier in der Nähe Essen einholen. Da gibt es ein, zwei schnelle und gute Restaurants.


Hast du einen Tipp für ein erfülltes Berufsleben?

Ich würde sagen, man muss versuchen, im Job so viel Spaß wie möglich zu haben, um das nicht nur auf den Feierabend zu schieben. Und die Work-Life-Balance, die viel angesprochene: da ist bei mir sehr viel Life auch im Work drin. Ich habe einen Job, der mir unheimlich viel Spaß macht, und mit Kollegen, die mir Spaß machen. Und, ich glaube, das ist das Wichtige. Daran sollte man arbeiten. Und dann kommt das andere auch hinzu.



[das Interview wurde geführt im Februar 2020]