Deutscher Jazzpreis & Elbjazz 2021

Bild: Thaddäus Walsch

mit LED-Technik von PM Blue

11. Juni 2021 | Virtual Production | Veranstaltungstechnik
Am 03.06.2021 wurde zum ersten Mal der Deutsche Jazzpreis an Künster:innen verliehen. Die Preisvergabe in den insgesamt 31 Kategorien fand verteilt auf vier Standorte statt. Die Hauptsendung wurde produziert im Jazzpreis-Studio Hamburg, moderiert von Pinar Atalay. Live zugeschaltet wurden die Clubs Ella & Louis/Mannheim, A-Trane/Berlin und der Jazzclub Unterfahrt/München.

Die abwechslungsreiche Preisverleihung fand ihren Abschluss mit der Auszeichnung für das Lebenswerk für Konzertveranstalter Karsten Jahnke. Mit dieser besonderen Kategorie würdigt die Hauptjury das jahrzehntelange Wirken eines großen Musikliebhabers und -kenners für den Jazz in Deutschland. Aus Los Angeles richtete zur großen Überraschung aller Zuschauer:innen Jazz-Legende Herbie Hancock bewegende Worte an den Preisträger und Freund.

Deutscher Jazzpreis

PM gratuliert herzlich allen Preisträger:innen des Deutschen Jazzpreises 2021. Besonderer Glückwunsch geht in enger Verbundheit an Karsten Jahnke.

An den beiden Folgetagen 04. + 05. Juni 2021 fand am gleichen Ort das Elbjazz Festival digital statt. Wo am Vorabend noch das Jazzpreis-Studio in Club-Atmosphäre den Preisverleihung den würdigen Rahmen verlieh, entstand an einem auf den anderen Tag eine große Bühne für Konzerte u.a. von Schwedens bekanntestem Jazzmusiker Nils Landgren und seiner Band Nils Landgen Funk Unit, der Soul-Diva China Moses, der Gospel-Sängerin Michelle David, dem finnischen Trompeter Verneri Pohjola, der Indie-Rock-Band The Notwist, der kanadisch-schwedischen Sängerin/Akkordeonistin Wendy McNeill, dem Synthie-Jazz-Popper Fehler Kuti und dem Quartett Masaa mit dem libanesischen Sänger Rabih Lahoud. Die Konzerte wurden von ARTE CONCERT live gestreamt, kostenlos für alle begeisterten Jazzfans.

Die Konzerte beider Festivaltage sind in voller Länge auf Youtube abrufbar.

Sebastian Anders
Bild: Sebastian Anders
Sebastian Anders
Bild: Sebastian Anders
Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch
Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch
Sebastian Anders
Bild: Sebastian Anders
Sebastian Anders
Bild: Sebastian Anders

Elbjazz digital

Das Studio und die Festivalbühne wurden errichtet in einer Halle in Hamburg Stellingen. PM Blue war beautragt für Rigging, Showlicht, LED-Technik, Audio-Monitoring, Netzwerktechnik und Technische Gesamtleitung.

Bestandteile beider Setdesigns waren LED-Elemente mit einem Pixelpitch von 3,9mm. Zum Deutschen Jazzpreis wurden drei LED-Walls realisiert mit einer Größe je Wand von 4m x 2,5m. Diese waren als Rücksetzer für die Kamerabilder integriert und haben die drei externen Übertragungsorte im Vollbild gezeigt, in Zuspielregie über Ü-Wagen.

Für das Elbjazz Festival wurden aus den LED-Modulen 36 einzelne LED-Stelen in unterschiedlichen Höhen zwischen 1,5m und 3m errichtet. Als Kreativelemente im Hintergrund bildeten sie den Hauptbestandteil des Bühnendesigns. Bespielt wurde das LED-Ensemble von einem VJ mit individuellem Content in 4K-Auflösung.

Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch
Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch
Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch
Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch
Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch
Thaddäus Walsch
Bild: Thaddäus Walsch

Elbjazz virtuell

Neben den Streaming-Konzerten wurden in den Studios B und C des Virtual Production Studios das Virtual Reality-Rahmenprogramm zum diesjährigen Elbjazz Festival produziert. Mit individuell gestalteten Avataren konnten Besucher:innen auf dem virtuellen Festivalgelände Konzerte und DJ-Sets erleben, die im Greenscreenverfahren in virtuelle Spielstätten gestreamt wurden, die den Originalbühnen der vergangenen Jahre nachempfunden waren. Und dazu gab es auch On-Demand-Angebote mit aufgezeichneten Konzerten aus Vorjahren, u.a. von Michael Wollny Trio, Nighthawks und Nils Wülker.

Sveya van Kann
Bild: Sveya van Kann
Sveya van Kann
Bild: Sveya van Kann

Da ging was

Da ging richtig was, wie man in Hamburg gern sagt.

Nächstes Jahr dann hoffentlich wieder live und direkt und mit ganz viel Publikum rund um den Hamburger Hafen.
Wir freuen uns schon sehr.

Wir bedanken uns beim Deutschen Jazzpreis und beim Elbjazz für die Aufträge und die Gelegenheit wieder einmal großartigen Jazz über die Bühne gebracht haben zu dürfen.